Allgemeine und Anorganische Chemie: Eine Einführung by Norbert Kuhn, Thomas M. Klapötke (auth.)

By Norbert Kuhn, Thomas M. Klapötke (auth.)

​Für viele Menschen ist die Chemie eine schwer verständliche Wissenschaft, und die Hemmschwelle, sich mit ihr auseinanderzusetzen, ist entsprechend groß. Insbesondere der Einstieg wird erschwert durch physikalische und mathematische Modelle und Grundlagen, die eher abschrecken als erklären. Wie intestine wäre es, ein Buch zu haben, welches auf die detaillierte Beschreibung dieser komplexen Modelle zu Beginn verzichtet und diese erst ins Spiel bringt, wenn sie zum weiteren Verständnis notwendig werden?

Das vorliegende Buch besticht nicht nur durch den klaren und leicht verständlichen Schreibstil der Autoren, der auch junge Menschen anspricht, sondern durch einen ganz neuen didaktischen Ansatz. Der Einstieg in die spannende Welt der Chemie erfolgt über die anorganische Stoffchemie, und die andernorts meist schwer verständlichen physikalischen und mathematischen Grundlagen werden erst behandelt, wo sie in direktem Zusammenhang zum Thema stehen. So kann der Leser nach und nach in die Materie "hineinwachsen" - Aha-Erlebnisse nicht ausgeschlossen! -, ohne gleich zu Beginn abgeschreckt oder gar frustriert zu werden. Dadurch wird dieses Buch der ideale Begleiter für Studierende der Chemie im Bachelor- und Lehramtsstudiengang, aber auch für Studierende mit Nebenfach Chemie und für all diejenigen, die sich gezwungenermaßen mit Chemie auseinandersetzen müssen. Lehrer der gymnasialen Oberstufe können Anregungen für ihre Unterrichtsgestaltung gewinnen, und Schülern kann das Werk eine Entscheidungshilfe bei der Suche nach dem richtigen Studienfach sein. Vielleicht ist es ja doch Chemie?

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A. von der Temperatur abhängig. Der komplexe Zusammenhang zwischen der Reaktionsgeschwindigkeit und der Anregungsenergie, der Kinetik und Thermodynamik verbindet, soll hier nicht näher behandelt werden. 5 Sto¨chiometrie Da im Verlauf einer chemischen Reaktion Atomsorten weder neu gebildet noch vernichtet werden können, müssen in der zuvor aufgestellten Reaktionsgleichung die in den Komponenten A, B, … sowie C, D, … enthaltenen Atomsorten mittels der Koeffizienten a, b, …, c, d, … derart ausgeglichen werden, dass auf der Seite der Edukte und Produkte jeweils die gleiche Zahl der Atomsorten zu stehen kommt.

E ! Eþ þ eÀ ðIonisierungsenergieÞ E þ eÀ ! EÀ ðElektronenaffinit€atÞ Einer Konvention folgend erhalten bei einem Vorgang freigesetzte Energiewerte negative, aufzuwendende Energiebeträge hingegen positive Vorzeichen. E2 Ionisierungsenergie und Elektronenaffinität Die Energie, die erforderlich ist, um einem Atom das im Grundzustand am lockersten gebundene Elektron unter Bildung positiv geladener Ionen zu enreißen, heißt seine Ionisierungenergie [eV] (genauer: die 1. , 3. usw. Ionisierungsenergie sind dann die sich in jeder Stufe erheblich steigernden Energiebeträge, die zur Entfernung weiterer Elektronen N.

Noch extremer scheint die Situation im isolierten, sehr stabilen Anion HF2- (formal ein Addukt aus HF und F-), das einen linearen, hinsichtlich der beiden Bindungen symmetrischen Aufbau aufweist (Abb. 2). Offensichtlich bewirkt die Präsenz einer hohen positiven partiellen Ladung am Wasserstoffatom die Ausbildung spezieller Bindungen mit Atomen hoher negativer Ladungsdichte, die nichtbindende Elektronenpaare tragen. Solche Bindungen, die hinsichtlich ihrer Bindungsenergie zwischen Atombindungen und ,,normalen‘‘ Dipolwechselwirkungen liegen, werden Wasserstoffbindungen genannt.

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