Kinderunfälle: Ursachen und Prävention by Bernhard Schlag, Dietmar Roesner, Hans Zwipp, Susann (Eds.)

By Bernhard Schlag, Dietmar Roesner, Hans Zwipp, Susann (Eds.) Richter

Bernhard Schlag, Susann Richter Das Dresdner Public Health-Projekt „Unfälle von Kindern und Jugendlichen“ conflict im Verbund der deutschen Public Health-Forschungsvorhaben das einzige, das sich von 1997-2001 systematisch mit Unfallanalysen und der Unfallvorb- gung im Kindes- und Jugendalter befasste. Dieses Projekt wurde in Kooperation zwischen der Professur für Verkehrspsychologie und den Kliniken und Polik- niken für Kinderchirurgie sowie für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an der Technischen Universität Dresden durchgeführt. Ziel dieses Projektes conflict die Gewinnung vertiefter Erkenntnisse über die Epidemiologie und die Entstehungsbedingungen der Unfälle von Kindern und - gendlichen als Grundlage für eine bedarfsgerechte Intervention und Prävention. Dabei ging es um Unfälle in allen Lebensbereichen von Kindern und Jugend- chen: in der Schule, in der Freizeit, bei der Verkehrsteilnahme oder im häuslichen Bereich. Folgt guy den amtlichen Statistiken, so geschehen die meisten Unfälle von Kindern und Jugendlichen in der Schule. Hier allerdings werden die Unfälle mit wenigen Ausnahmen auch regelmäßig gemeldet, während die Registrierung im häuslichen Bereich, in der Freizeit und selbst im Straßenverkehr große - cken aufweist und dort somit eine hohe Dunkelziffer wahrscheinlich ist. Unfälle mit besonders schweren Verletzungsfolgen ereignen sich besonders häu g im Straßenverkehr. Tatsächlich fehlt heute in vielen Bereichen in Deutschland noch immer ein gültiger und zuverlässiger Überblick über die Epidemiologie von - fällen im Kindes- und Jugendalter. Hinzu kommt das challenge, dass die absolute Häu gkeit von Unfällen, beispielsweise bei bestimmten Tätigkeiten, allein noch wenig Aussagekraft hat, wenn guy die tatsächlichen Risiken dieser Tätigkeit bestimmen will.

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U. a. 2000). So kommt es bei Jugendlichen verstärkt darauf an, das Risikopotential einer Tätigkeit realistisch unter Beachtung der eigenen Ressourcen einschätzen zu lernen, um sich entsprechend unabhängig und selbstbewusst im Rahmen von peer groups bewegen zu können. 4 Risikoanalysen Susann Richter, Eva-Maria Gruner, Alexander Rollow, Wolfgang Schneiders Ein Ziel des Public Health-Projekts war es, das Unfallrisiko für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren zu erfassen und zu bewerten.

1997; Ellsäßer, 1997). In einer Studie von Flade und Limbourg (1997) konnte gezeigt werden, dass Mädchen „risikobewusster“ sind; sie nehmen die Gefahren im Verkehr häufiger wahr als die Jungen. Jungen nannten weniger gefährliche Stellen, sie hatten aber schon mehr Verkehrsunfälle erlebt als Mädchen. Zugleich setzen sich Jungen mehr Gefahren aus als Mädchen, sie sind „risikofreudiger“, deshalb verunglücken sie vor allem beim Radfahren häufiger als Mädchen. Auch Hohenadel (1992) geht davon aus, dass bedingt durch eine geschlechtsspezifische Sozialisation von den Jungen mehr Risikobereitschaft, mehr Aggressivität und mehr physische Leistungsmotivation erwartet wird als von den gleichaltrigen Mädchen.

Jugendliche 8,2 37,5 4,57 Fußball w. Jugendliche 3,0 8,3 2,72 Susann Richter, Eva-Maria Gruner, Alexander Rollow, Wolfgang Schneiders 50 Kinder unter 10 Jahren haben in den betrachteten Sporttätigkeiten keine Risikofaktoren größer 1. Hohe Risikofaktoren weisen insbesondere „Hand“-Ballspiele bei weiblichen Jugendlichen und älteren Mädchen auf, speziell bei weiblichen Jugendlichen wurde auch ein hoher Risikofaktor beim Fußball spielen ermittelt: es ist eine von Mädchen selten ausgeübte, aber riskante Sportart.

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